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Kontakt Wenn Sie uns etwas Nettes Mitteilen wollen oder Fragen haben, dann schreiben Sie und doch einfach eine eMail an Dorothee Marx unter trommeln@takatun.com
Sollten Sie nicht sofort eine Antwort von uns bekommen, dann bitten wir um etwas Geduld. Wir trommeln noch...
Zur Person Dorothee Marx, Initiatorin von TAKA TUN Seit 1980 arbeite ich als Musikerin, zunächst als Sängerin, Geigerin und E-Bassistin im „Gesangsorchester Peter Janssens“. Ab 1985 kam ich dort durch den Conga-Spieler Daniel Bazanta aus Kolumbien in Kontakt mit der Trommel und der lateinamerikanischen Musik, es begann eine langjährige gemeinsame Projektarbeit (Afro-Cuba, Tambores, Poesía Negra,Yamambó u. a.). Bei mehreren Aufenthalten in Kuba lernte ich von Milian Galí Rivery, Celeste Garbey Peró und Los Papines kubanische Perkussion und Gesänge und wurde durch die mehrfache Teilnahme am Karneval von Santiago reich beschenkt mit Eindrücken und Informationen über diese Kultur und infiziert mit der Lebensfreude. Seit 1990 spiele ich E-Bass in der Salsa-Gruppe „Yamambó“ - damals als eine der ersten weiblichen Bassisten in der europäischen Salsa-Szene. 1987 begann ich Kinder an den großen kuba-nischen Trommeln, den Congas, zu unterrichten. Zu Beginn in sehr kleinen Kreisen in Sendenhorst. Das Instrument war als Unterrichtsinstrument für Kinder noch relativ unbekannt in Westfalen. Die kleinen Trommelkreise wurden größer, mit der Zeit erwachte auch bei manchem Elternteil Interesse an dem, was der Sprössling lernte. Als Musikerin war es mir von Beginn an ein Anliegen meine Erfahrungen auf der Bühne und von den Kuba-Reisen mit den Trommelschülern zu teilen. 1989 wurden die Trommel-Kinder von Ministerin Rita Süssmuth zum „Großen Tam-Tam“ anlässlich des Weltkindertags in die damalige Bundeshaupt-stadt Bonn eingeladen. Seitdem hat es viele Auftritte bei verschiedenen Anlässen, in anderen Städten und in unterschied-lichen Besetzungen gegeben. Seit 1995 findet der Trommel-Unterricht in Wolbeck statt, wo ich seit 1983 auch lebe. Ebenfalls seit 1995 steht TAKA TUN jedes Jahr im Programm beim „Domingo del Carnaval Latino“ in Münster, oft als einzige nicht-professionelle Gruppe unter lateinameri-kanischen Profi-Bands. Der Auftritt in Bonn ist fast 15 Jahre her. Inzwischen gibt es viele Trommelkreise, die kleinen Trommler von 1987 sind groß geworden, und einige von Ihnen haben eine musikalische Hochschulausbildung aufgenommen. Nach 15 Jahren schien die Zeit reif die besondere Musik von TAKA TUN zu dokumentieren. Das haben wir im Januar 2004 getan. Für die Schüler eine weitere besondere Erfahrung: Arbeit im professionellen Tonstudio. „Diese Aufnahmen zu erleben war wie unvor-bereitet in den Himmel zu kommen. So ein wundervolles Erlebnis hatte ich nicht erwartet!“ (eine Schülerin) Quellen und Widmung Die mit * gekennzeichneten Rhythmen und Lieder stammen aus Cuba und wurden von Milian Galí Rivery und Celeste Garbey Peró aus Santiago de Cuba an mich weitergegeben. Die mit ** gekennzeichneten Gesänge lernte ich von Martha Galarraga aus Havanna/Cuba. Die Einführung in das Trommeln, in die lateiname-rikanische Musik und deren Vermittlung erhielt ich von Daniel Bazanta aus Colombia. Weitere große Vorbilder und Lehrer sind die Brüder Abreu, „Los Papines“ aus Havanna/Cuba, die „Botschafter der Rumba Cubana“. Peter Janssens (?1998) aus Telgte und Gerd Geerken haben mich seit 1980 freundschaftlich mitgenom-men in die Welt der professionellen Musik auf der Bühne und im Studio. Pit (Peter Janssens) hat mir zudem in beeindruckender Weise gezeigt, wie Menschen, denen uneingeschränktes Vertrauen und Glauben an ihre verbor- genen Fähigkeiten geschenkt wird, Flügel wachsen können. Dank an meine Oma Maria Schmidt (93), die seit meiner Geburt immer an mich glaubt und an meiner Seite steht.